DJK-Judoka bei den 25. Bethel-Athletics in Bielefeld auf den Matten: Feuer kam per Fallschirm.

Toleranzgewicht überschritten
2. Juni 2022

DJK-Judoka bei den 25. Bethel-Athletics in Bielefeld auf den Matten: Feuer kam per Fallschirm.

DÜLMEN. Im Gaddenbaumer Sportpark in Bielefeld fanden nach zwei Jahren pandemie-bedingter Pause zum 25. Mal die Bethel-Athletics statt. Zur Jubiläumsveranstaltung, die in zehn Sportarten durchgeführt wurde, hatten sich 600 Sportler mit einer geistigen Behinderung gemeldet. Das waren wesentlich weniger als beim letzten Bethel-Sportfest 2019, aber immerhin war es wieder ein Anfang nach der Pandemie-Pause.

Ein buntes Rahmenprogramm für die Sportler, Gäste und Ehrenamtlichen begleitete die Wettkämpfe, an denen unter anderem das NRW-Fallschirmteam der Polizei, die Dudelsack-Kapelle „Bielefeld Pipes and Drums“, die Sambagruppe LesBenitas, die Showgruppe „Teuto Skipper“ und die Kindpr-Rockband „Randale“ beteiligt waren.

Seit über 20 Jahren gehört auch die ‚Sportart Judo zum festen Programm der Bethel-Athletics. Aber auch hier erreichten die Teilnehmerzahlen noch nicht das Niveau der letzten Spiele vor drei Jahren. Vor allem fehlen noch Judogruppen aus Schulen, Werkstätten und Wohnheimen, die zum großen Teil gerade wieder mit dem Training begonnen haben und ihren Sportlern noch keine Wettkämpfe zumuten wollten.

Zur Eröffnungsfeier wurde das „Olympische Feuer“ von einem Fallschirmteam der Polizei NRW in den Sport­park Bielefeld-Gadderbaum eingeflogen. Nach dem Entzünden des Feuers folgten der feierliche Einmarsch der Teilnehmer und Ehrengäste sowie eine großartige Eröffnungsfeier.

Auch die Judoka der DJK Dülmen waren in Bethel dabei. Gekämpft wurde in drei Wettkampfklassen, eingeteilt nach Art und Schwere der Behinderung. In den einzelnen Gruppen trafen drei bis fünf Judoka aufeinander. Jeder musste gegen jeden kämpfen, kein Kämpfer schied vorzeitig aus, alle waren bis zum Ende dabei.

Die Ergebnisse der Judoka von der DJK Dülmen: Gold erreichten Sandra Schnur (bis 70 kg), Sandra Kock (plus 70 kg) und Christian Pallas (bis 73 kg). Silber holten Carina Niemeyer (plus 70 kg) gegen einen 15 Kilo­gramm schwereren Judoka sowie Patrick Müglitz in der Gewichtsklasse bis 55 Kilo­gramm.

Die Bronze-Medaille sicherten sich Manuel Höing (bis 66 kg) und Tobias Weyck (bis 73 kg), der trotz Verletzung kämpfte.

Bernard
Bernard
Judotrainer

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