Landesmeisterschaft der ID-Judoka in Oberhausen. 30.04.2022

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Landesmeisterschaft der ID-Judoka in Oberhausen. 30.04.2022

Vordere Platzierungen konnten die Dülmener ID-Judoka bei der Landes­meisterschaft erkämpfen.

Rasante Duelle auf der Matte

Vordere Platzierungen konnten die Dülmener ID-Judoka bei der Landes­meisterschaft erkämpfen.

DÜLMEN. 80 ID-Judoka aus Nordrhein-Westfalen und sechs Athleten aus den Niederlanden trafen sich jetzt zur Landesmeisterschaft in Oberhausen. Die DJK Dülmen stellte mit Trainerin Heike Barthen und Trainer Dieter Kranz sieben Kämpfer.

Die vor der Pandemie ge­wohnte Teilnehmerzahl von rund 200 ID-Judoka hat sich erwartungsgemäß mehr als halbiert. Zwar können die meisten Judoka in ihren Vereinen wieder trainieren, aber in vielen Werkstätten und Wohnheimen gibt es zum Teil immer noch erhebliche Probleme beim Judotraining in den Sporthallen.

Unter den 86 Teilnehmern waren immerhin vier ID- Weltmeister und weitere ID-Europameister. Sechs ID-Judoka kamen vom Institut Verhagen aus den Niederlanden, mit dem es schon seit einigen Jahren eine sehr intensive Kooperation gibt.

Häufiger im Jahr führen die ID-Judoka aus den Nieder­landen und Nordrhein-Westfalen gemeinsame Kader- Trainings in Venray (NL) und in NRW durch.

Gekämpft wurde auf zwei Judomatten in drei unterschiedlichen Wettkampfklassen, eingeteilt nach Art und Schwere des Handicaps, Geschlecht, Gewicht und möglichst auch Alter.

In der Wettkampfklasse 1 starteten die Judoka mit dem geringeren Handicap, in der Wettkampfklasse III wa­ren die motorischen Beein­trächtigungen schon erheb­licher.

In den einzelnen Wettkampf-Gruppen trafen zwei bis fünf Judoka aufeinander.

Jeder musste gegen jeden kämpfen. Somit schied kein Kämpfer vorzeitig aus und alle Sportlerinnen und Sportler blieben bis zum Ende des jeweiligen Wettbewerbs dabei. Gerade in den Wettkampfklassen II und natürlich I ging es rasant zu.

Die lange Corona-Pause war den meisten Athleten nicht anzusehen. Engagement und Einsatzwille waren schon wieder bewun­dernswert. Man sah allen Judoka an, wie sehr sie sich freuen, endlich wieder kämpfen zu dürfen. Leider gingen die beiden mit großer Spannung erwarteten Duelle

zwischen den Judoka aus den Niederlanden und NRW zugunsten der Holländer aus.

In der Klasse bis 66 Kilo­gramm konnte Patrick Barendonk seinen niederländi­schen Kontrahenten Lesly Ijzerman nicht bezwingen und auch in der 90 Kilo­gramm-Klasse hatte Timo Karmasch noch keine Chance gegen seinen in den Nie­derlanden lebenden franzö­sischen Gegner Ifeanyyi Oguejiofor.

Zweiter von links Tobias Weyck 1. Platz. Vierter von links Martin Tritt 3. Platz

Ergebnisse der Dülmener Judoka                                                                                                                        Frauen Wettkampfklasse (WK) I – 75 kg: 1. Platz Carina Niemeyer (Gold) WK I +70 kg: 2. Platz Sandra Kock (Silber) WK II-65 kg: 1. Platz Sandra Schnur (Gold)                                                                              Männer WK I – 66 kg: 3. Platz Christian Pallas (Bronze) WK II – 60 kg: 4. Platz Ma­nuel Höing (Bronze) WKII – 81 kg: 2. Platz Tobias Weyck (Silber); 3. Platz Martin Tritt (Bronze)

Bernard
Bernard
Judotrainer

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