24 Judoka zeigen mehr als die Prüfungsordnung Verspätete Ehrung

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Frank Klapper hatte alle Judokas mit ihren Eltern fotografiert, verbunden mit den besten Wünschen für ein gesundes, neues Jahr. Dz-Foto

Erfolgreiche Prüflinge: Die erfolgreichen Prüflinge der DJK Dülmen zum 8. Kyu Gürtelfarbe weiß – gelb: Florian Bickmann, Finley Coenen, Kilian Coenen, Moritz Freitag, Justus Hölscher, Semi Kayci, Ben­no Kollenberg, Jorek Köp­pe, Elian Kronholz, Lius Kronholz, Viola Kühne, Henri Lehmacher, Jan Löbbing, Maria Lutsevich, Elias Mehrtens, Vincent Neujeffski, Julien Rüsweg, Ibrahim Sarhani, Lukas Sasse, Nico Schwieter, Noah Steffes, Tim Steffes, Roman Vidic und Lars Winkler.

Mit erst fünf Jahren (oben rechts) konnte sich Josua Meis über eine mit viel Fleiß erarbeitet Ur­kunde mit einer zusätzli­chen Weihnachtsüberra­schung freuen. Ab sechs Jahren ist erst eine Judo­prüfung möglich.

DÜLMEN (jp/pd). Akribisch hatten sich die 24 Judokas der DJK Dülmen auf ihre erste Gürtel-prüfung vorbe­reitet, als der Sport in den Hallen noch möglich war. Die Trainerinnen Yvonne Kühne und Christina Freitag sowie der Trainer Bernard Freitag berei-teten die Jun­gen und ein Mädchen gezielt auf den Prüfungstag vor. Dieser war schon im Okto­ber, aber erst jetzt konn-ten die erfolgreichen Prüflinge Corona bedingt ihre Urkun­den und den neuen Gürtel erhalten.

Strahlende und überglück­liche Kinder im Alter zwi­schen sechs und neun Jah­ren stand die Freude in das Gesicht geschrieben, als sie jetzt mit ihren Eltern im gro­ßen Abstand, zeitver-setzt und unter Einhaltung aller Corona-Bestimmungen zum Empfang ihres verdienten Prüfungsergebnisses kurz zusammenkamen.

Corona 2020 bestimmte auch beim Judo das Trai­ning. Durch das vorrangige Üben nur für die Prüfung kam es zu einer beson-ders guten Prüfung. Der Lohn war der erfolgreiche Nach­weis und die damit verbun­dene Berechtigung, den nächst höheren Gürtel tra­gen zu dürfen.

Aufgrund der großen An­zahl von 24 Teilnehmern war die Prüfung an zwei Ta­gen von Frank Klapper und Bernard Freitag Ende Okto­ber abgenommen worden. So konnte jedes Kind in sei­ner Gruppe sein Können zei­gen.

Für 24 Kämpfer war es gleichzeitig die erste Gürtelprüfung. Nach den Richtlinien des nordrhein-westfäli­schen Dan-Kollegiums und der Ausbildungs- sowie Prü­fungsordnung des Deut­schen Judo-Bundes galt es, die Anforderungen in den Bereichen Fall- und Wurf­technik sowie Bodenpro­gramm zu absolvieren. Das Fallen galt es rück- sowie seitwärts zu demon-strieren. Die Judo-rolle wurde vor­wärts mit anschließendem Liegenbleiben auf beiden Seiten gezeigt.

Neben der Demonstration von verschiedenen Würfen teilte sich das Bodenpro­gramm in Auf-gaben der Ober- und Unterlage auf. Den Partner galt es in der Bauchlage zu kontrollieren und dessen Bewegungsfrei­heit einzuschränken. Befrei­ung wurde ebenfalls gezeigt wie Umdreher aus dem Kniestand.

„Diese 24 Judokas haben mehr gezeigt, als es die Prü­fungsanforderungen fordern“, so Trainer Bernard Freitag und die einhel-lige Meinung der anderen Trai­ner und Prüfer.

Die Urkunden sowie die Judopässe sind erst jetzt vom Verband zugestellt wor­den, sodass die Übergabe an die Kinder erst jetzt erfolgen konnte. Alle Judokas haben in sehr weitem Ab-stand die Urkunde, den weiß-gelben Gürtel, das Trainingsbegleit­heft für die nächste Prüfung und eine Weihnachtsüberra­schung von einem Tisch nehmen können.

► Interessierte Kinder ab fünf Jahren haben (nach dem Lockdown) die Mög­lichkeit, bei, Klaus Schulze Temming zum Training in der Turnhalle der alten Paul- Gerhardt-Schule, Paul-Ger­ardt-Straße 10, reinzu­schnuppern: Mädchen Mon­tag 17 bis 18.30 Uhr, Mäd­chen und Jungen: Dienstag 15 bis 16.45 Uhr und Don­nerstag 13.45 bis 15.45 Uhr. Weitere Informationen oder Fragen per Mail an kst@ k-s-t.de

Bernard
Bernard
Judotrainer

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