Deutschlands Judopädagoge Nr.1 zu Gast in Dülmen

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Deutschlands Judopädagoge Nr.1 zu Gast in Dülmen

Ulli Klocke (8.Dan) beim Trainerlehrgang auf Karthaus
Am vergangenen Samstag trafen sich wieder etliche Judoka in der Turnhalle des Anna
Katharinenstiftes um ihr Wissen auf zu frischen. Aus ganz NRW waren Trainer angereist, um
von Ulli Klocke und seinem Referentenkollegen Sven Haves Neues über Vereinsentwicklung
und Eltern/Kind Judo zu erfahren.
Mit Ulli Klocke stand einer der renomiertesten Judopädagogen der Republik in Dülmen auf
der Matte. Er ist nicht nur internationaler Referent, Fotograph und vielfacher Buchautor,
sondern insbesondere der Vertreter des schwedischen „Sundsvall-Modells“ in Deutschland.
Diese von Wolfgang Biedron entwickelte Judopädagogik sollte den Teilnehmern am
vergangenen Samstag ein Stück näher gebracht werden.
Los ging es mit einer theoretischen Einführung in das Thema, um dann direkt in die
praktischen Übungen ein zu steigen. Dazu wurden die Teilnehmer in Große und Kleine
Judoka, also Eltern mit Kindern, eingeteilt und Sven Haves, Leiter der Godesberger
Judogruppe „Groß und Klein“ übernahm das Kommando. „Bewegt euch auf die andere
Hallenseite, so wie ein Leguan“ oder „Lauft auf einer Linie zur anderen Seite und dreht dabei
die Arme gegengleich“ so in etwa lauteten die Anweisungen, denen die Teilnehmer mit viel
Freude folgten. Nachdem alle warm und geschmeidig waren, betrat Ulli Klocke wieder die
Bühne: „Fallen“, war nun angesagt. Ein Thema für Kinder und Erwachsene gleichermaßen
wichtig und schwierig. „Nicht nur die Kinder, gerade die Älteren, die in unsere
Breitensportgruppe kommen, haben vor dem Fallen große Angst“, so Bernard Freitag,
Trainer der DJK Dülmen. Und Gabi Spitzer, Trainerin der Mädchengruppe der Rot-Weißen
ergänzt: „Der methodische Ansatz von Ulli läßt sich 1:1 in meiner Gruppe umsetzten“.
Nach einer ausgiebigen Mittagspause, bat Ulli dann wieder auf die Matte. Die zweite Runde
des Tages wechselte auch wieder mit Theorie und Praxis ab. Jetzt ging es vor allen Dingen
um Spiele, die in einer Eltern/Kind Gruppe für viel Bewegung und Spass sorgen sollen. Die
Teilnehmer jagten sich gegenseitig „Schwänze“ ab, wurden von „Viren befallen“ und im
„Krankenhaus“ wieder geheilt. Sven ließ die Teilnehmer von einer Ecke in die andere toben
und alle waren mit Begeisterung dabei.
Mit der obligatorischen Lehrgangskritik beschlossen Ulli und Sven nach gut sechs Stunden
Judo den Tag. Allen hatte es sehr gut gefallen, nicht nur, dass die Referenten ein tolles
Gespann abgaben, nein: auch der Ausrichter um Bernard Freitag hatte wieder alles gegeben
und für ein hervorragendes Ambiente gesorgt.

Bericht und Foto Hans Urban

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