Judo für Eltern und Kinder Neue Gruppe startet am Samstag, 2. November, bei der DJK Dülmen

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Judo für Eltern und Kinder Neue Gruppe startet am Samstag, 2. November, bei der DJK Dülmen

Von Marie Bocholt.

Dülmen. Der Name klingt erst einmal fremd: „Sundsvall“- Modell. Genau nach dieser Methode planen Mitglieder der Judo-Abteilung der DJK Dülmen jetzt ein großes Pro­jekt. Demnächst soll es in der Turnhalle der Augustinus- Schule in der Sendener Straße 22 ein gemein­sames Training für Eltern und deren Kinder geben. „Es geht darum, gemeinsam Zeit mit den Kids zu ver-bringen“, nennt Judotrainer Hans Urban ein Ziel. Das besondere Pro­gramm für Groß und Klein startet am Samstag, 2. Novem­ber. Anmeldungen sind noch möglich.

„Sundsvall, das ist eine Stadt in Schweden“, erklärt Urban. In diese nordeu-ropäi­sche Gemeinde zog bereits vor Jahren der deutsche Judo- Kämpfer Wolfgang Biedron. Er entwickelte das Sundsvall- Modell, das in Dülmen nun als Vorbild dient. Kinder sol­len nach der Methode mit spielerischen Übun-gen an die japanische Kampfsportart herangeführt werden – in Be­gleitung ihrer Eltern. „Alle verbringen so eine schöne Zeit miteinander“, ist sich Ur­ban sicher.

Das Training leiten wird in Dülmen Andre Meis. Der 36- Jährige ist seit 30 Jahren akti­ver Judoka. Bei Wettkämpfen trat der Dülmener unter an­derem schon in der zweiten Bundesliga an. Am Training der zukünftigen Elftem-Kind- Judo-Gruppe wird auch sein Sohn Josua teilnehmen. „Wir möchten die Motorik und die

Freude an der Bewegung von Kindern ab drei Jahren för­dern“, so Meis. Er ergänzt: „Die Eltern fungieren in der Gruppe als Co-Trainer, über­nehmen also einen Teil der Vermittlung der Übungen, um optimal auf alle Kinder eingehen zu können.“

Die DJK möchte mit dem neuen Projekt auch Judo- Nachwuchs gewinnen. Dieser fehle – wie bei vielen Verei­nen und Sportarten auch, er­klärt Hans Urban. „Judo ist eine tolle Möglichkeit, sich nach festgelegten Regeln zu messen. Es gibt ein tolles Be­wegungsgefühlt“, wirbt der 54-Jährige für „seinen“ Sport. Ihm sei auch der soziale Aspekt wichtig: „Judo kann ich nur zu zweit machen. Die Rollen wechseln ständig und nur gemeinsam ist ein Fort­schritt möglich.“

Die Elftem-Kind-Gruppe eig­net sich laut der Organisato­ren für „Judo“- Neulinge unter den Eltern und Kindern. Ganz besonders sind aber auch El­tern angesprochen, die einen Wiedereinstieg in den Sport wagen wollen. Anmeldungen (zeitlich nicht begrenzt) sind per E-Mail möglich an jean- andre.meis@posteo.de. Das Training findet an den Sams­tagen von 9 bis voraussicht­lich 11 Uhr statt.

Bernard
Bernard
Judotrainer

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