Judo-Übungsleiter bilden sich fort Jürgen Hatzky Judo- und Ju-Jutsulehrer schult Trainer

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2. Februar 2019

Judo-Übungsleiter bilden sich fort Jürgen Hatzky Judo- und Ju-Jutsulehrer schult Trainer

Kursleiter Dr. Wolfgang Janko (u. I.) und Referent Jürgen Hatzky (r.) un¬terrichteten die Judoka (v.l.) Dieter Kranz, Christina Freitag, Klaus Witt, Birgit Klimaschewski, Karin Hörsting, Heike Barthen, Bernard Freitag, Gaby Spitzer und Margit Böcker.

In unserem Trainingsalltag haben Selbst­behauptung und Selbstver­teidigung einen festen Platz“, sagt Bernard Freitag, Judo­trainer bei der DJK Dülmen. Die DJK-Übungsleiter Birgit Klimaschewski, Margit Bö­cker, Klaus Witt, Karin Hörsting, Heike Barthen sowie Chris­tina und Bernard Freitag nahmen daher jetzt an ei­nem besonderen Lehrgang teil, der zur Verlängerung der Trainerlizenz diente.

Der Judo- und Ju- Jutsuleher Jürgen Hatzky aus Bocholt verstand es in der Sportschule Hennef nach Angaben von Freitag hervorragend, seine Erfah­rungen aus dem jahrelangen Alltag mit praktischen Ratschlägen, die drei Säulen Prävention (1. schnelles rennen, Streitorte meiden, 2. Bei Gefahr laute Stimme, deutliche Körpersprache einsetzen, 3. Einsatz der eigenen Körper-waffen) Schlag-, Abwehr- und Ver­teidigungstechniken zum Thema zu vermitteln. Dabei richtete er sein Augenmerk nicht nur auf den Judoka. „Was bringe ich als Mensch mit? Welche Techniken kann ich als nicht Kämpfer oder Judoka? Was muss oder sollte ich zusätzlich zu mei­nen Kenntnissen auch im Judo noch lernen?“ Seine Stärken her­vorheben, nicht leichtsinnig sein, möglichen Gefahrensi­tuationen aus dem Weg ge­hen und versuchen sich im­mer in einer Gruppe zu be­wegen, waren nur einige Vorschläge, die Hatzky den anwesenden Judokas mit auf dem Weg gab. Dass die nonverbale und die verbale Kommunikation im eigenen Verhalten eine große Rolle spielen, war fast bei jeder praktischen Übung zu er­kennen. Ausführliche: 1. Prävention: vorbeugendes Verhalten, 2. Selbstbehauptung und 3. Selbstverteidigung brachten die Lehrgangsteilnehmer zu den 4 Schritten für effektive Verteidigung: 1. Aufmerksamkeit (Situationsanalyse) 2. die fünf Möglichkeiten in der Zielplanungsphase, 3. Vorgehensphase und 4. die Kontrollphase.

„Ein umfangreiches, realistisches Programm was Jürgen Hatzky den mit den Lehrgangsteilnehmern erarbeitet hat“, sagte Bernard Freitag. „Darum laden wir alle interessierten ein, unsere verschiedenen Altersgruppen, an den vielen Trai­ningstagen kennenzuler­nen“ sagt Bernard Freitag und fügt hinzu: „Das Alter spielt keine Rolle.“ Selbstbe­hauptung und Selbstvertei­digung kann jeder lernen und gut im Alltag gebrauchen.

Bernard
Bernard
Judotrainer

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