Zweites Dan-Modul-Prüfung für ID-Judoka in Dülmen. Auf dem Weg zum schwarzen Gürtel 24.10.2021

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Zweites Dan-Modul-Prüfung für ID-Judoka in Dülmen. Auf dem Weg zum schwarzen Gürtel 24.10.2021

Die ID-Judoka bekamen viel Unterstützung beim Lehrgang für die Schwarzgurt-Prüfungen in Dülmen.

DÜLMEN. Nach einer fast zweijährigen, Corona bedingten Unterbrechung stellt sich auch bei den ID-Judoka, wenn auch langsam, so doch stetig, wieder so etwas wie Normalität ein. So konnte jetzt die zweite ID-Teilprü­fung mit dem Schwerpunkt „Bodentechniken“* für die ID-Judoka durchgeführt werden. Am zuvor stattfin­denden, zweitägigen Lehr­gang nahmen immerhin 22 Judoka teil. Ein Trainer, Rudi Verhagen, reiste für diesen Lehrgang extra aus den Nie­derlanden an.

Die Dan-Prüfungsordnung ID-Judo ist auf die drei Mo­dule: Kata, Boden und Stand aufgeteilt. Diese Aufteilung ist notwendig, um möglichst vielen ID-Judoka unter Be­rücksichtigung ihres indivi­duellen Handicaps die Mög­lichkeit zu geben, sich einen „Dan-Grad“ zu erarbeiten.

Für zahlreiche ID-Judoka ist dabei das Modul Boden­techniken eine besondere Herausforderung. Denn: Aufgrund der nicht zum Prüfungsproramm gehören­den Hebel- und Würgetech­niken musste eine Vielzahl von Haltetechniken und Be­wegungsaufgaben demonst­riert werden.

In der Sporthalle des An­na-Katharinen-Stift Karthaus stellte und organisierte  das Team der DJK Dülmen um Bernard Freitag die ge­samte Verpflegung, so dass die Lehrgangsteilnehmer kostengünstig die dreitätige Vorbereitungs-maßnahme absolvieren konnten. Außer­dem stellten sich zahlreiche Dülmener Judoka als Part­ner für die ID-Judoka zur Verfügung. An vielen Trai­ningstagen bereiteten sich Manuel Höing, Patrick Höltker, Sandra Kock, Patrick Müglitz, Carina Niemeyer, Christian Pallas, Sandra Schnur, Christina Thors, Martin Tritt und Tobias Weyck (alle von der DJK Dül­men) vor.

Der Lehrgang wurde nun schon traditionsgemäß von Jörg Wolter, im Nordrhein- Westfälischen Judoverband (NWJV) Ansprechpartner für ID-Prüfungsfragen, geleitet. Einmal mehr verstand Jörg Wolter es meisterhaft, die Teilnehmer, auch nach so langer Pause, zum intensi­ven Üben zu motivieren.

Auch mit den Vorkennt­nissen der Prüfungsanwärter zeigte sich Wolter zufrieden. „Die gute Vorbereitung ist sehr wichtig – gerade bei ID-Judoka kann man nicht innerhalb von zwei Tagen al­le erforderlichen Techniken in einer ansprechenden Qualität einüben.“

Die Judoka haben zwei Jahre Zeit, die drei Module Stand, Boden und Kata zu absolvieren. Jährlich werden alle drei Themen angeboten. Wenn es einmal nicht reicht, kann man also mit mehr Vorbereitungszeit noch ein­mal antreten.

Am Ende war es dann end­lich soweit. Fünf überaus nervöse, aber doch bestens vorbereitete ID-Judoka stell­ten sich der vom NWDK- Prüfungsvorsitzenden Wolf­gang Thies einberufenen Prüfungskommission: Jür­gen Hatzky, Jörg Wolter und Dr. Wolfgang Janko.

Nach einstündiger Prü­fungszeit zeigte sich die Kommission beeindruckt von den gezeigten Boden­techniken aller Teilnehmer, so dass alle fünf Kandidaten ihre Dan-Prüfung im Modul „Bodentechniken“ bestehen konnten.

Das erste Modul auf dem Weg zum „Schwarzgurt“ be­stand Bastian Wind vom Budokan Hünxe. Bereits die zweite Teilprüfung konnten Jasmin Siebelitz und Andrea Kühne (Budokan Hünxe), Patrick Barendonk (Budo­kan Bocholt) und Martin Tritt (DJK Dülmen) erfolg­reich ablegen, sodass für die­se vier Judoka noch in die­sem Jahr mit einem letzten erfolgreich absolvierten Mo­dul, dann Standtechniken, der „Schwarzgurt“ möglich wird.

Bernard
Bernard
Judotrainer

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