Landesmeisterschaften der G- Judokas in Köln

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Landesmeisterschaften der G- Judokas in Köln

Die erste Bürgermeisterin der Stadt Köln Elfi Scho-Antwerpes eröffnete die Landesmeisterschaft der G-Judokas

Zum vierten Mal wurden am Samstag den 01.04.2017 die Landesmeisterschaften der G- Judokas in Köln ausgetragen. Die Veranstaltung war wie im letzten Jahr gut besucht mit 159 Teilnehmern aus 19 Vereinen. Darunter waren auch sieben Meldungen aus den Niederlanden. Sie wurden aufgrund der guten Beziehungen und des häufig gemeinsamen Trainings beim NRW Kader für diese Veranstaltung besonders eingeladen. Schon die An­kündigung der Veranstaltung in der legendären ASV-Sporthalle im Internet ließ Großes erwarten. Sonst spielen hier die Rheinstars Basketballer, direkt neben den Rhein Energie Stadion vom 1.FC Köln. Auch findet in dieser Halle, die erste Judo-Weltmeisterschaft der G-Judokas vom 21. bis 22.10.2017 statt.

Übertroffen wurde das Ganze aber von der guten Durchführung des gesamten Turniers. Das war allerdings auch nicht ganz überraschend, denn mit dem ehemaligen Weltklasse-Judoka Alexander von der Groeben wurde ein Modera­tor gefunden, den es sonst nur bei absoluten Weltturnieren gibt. Er kommentierte alle Kämpfe so judokompetent, dass auch die weniger über den Judosport informierten Zuschauer das Turnier mit Spannung verfolgen konnten.

Vor Wettkampfbeginn bot Benjamin Münnich, Mitglied der Judo-Nati­onalmannschaft, ein gemeinsames Aufwärmprogramm für alle Athle­ten an.

Die erste Bürgermeisterin der Stadt Köln Elfi Scho-Antwerpes, die wie immer auch Schirmherrin ist und der Domprobst Dr. Norbert Feldhoff a.D. eröffneten gemeinsam mit einer Eröffnungsrede die Landesmeisterschaf­ten.  Selbst der Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes, Friedhelm Julius Beucher ließ es sich nicht nehmen, der Veranstal­tung beizuwohnen wie auch der ehemalige Nationalkämpfer Hartmut Riedrich der die Kämpfe sehr interessiert verfolgte..

Um 11:00 ging  es endlich los. Gekämpft wurde auf drei Judomatten in drei unterschiedlichen Wettkampfklassen, ein­geteilt nach Art und Schwere des Handicaps. In den einzelnen Grup­pen trafen drei bis sechs Judokas aufeinander. Jeder musste gegen jeden kämpfen, kein Kämpfer schied vorzeitig aus, alle waren bis zum Ende dabei.

Die Landesmeisterschaften dienten einem Teil der Judokas zugleich als Überprüfung und Vorbereitung für die Internationalen Deutschen Meisterschaften, die am 29. April 2017 in Grenzach-Wyhlen ausgetragen werden. Dort werden auch die Startplätze für die kommenden Weltmeisterschaften vergeben.

Im ersten Wettkampfabschnitt kämpften die Judokas der Wettkampf­klasse III in den verschiedenen Gewichtsklassen über gut zwei Stunden ihre Landes­meister aus.

Alle Siegerehrungen der Wettkampfklasse wurden von Alexander von der Groeben moderiert und von Nationalkämpfer Benjamin Münch die erste durchgeführt.

Nach der ersten Siegerehrung gab es eine Pause.

Im zweiten Wettkampfabschnitt kämpften noch einmal über drei Stunden 94 Judokas in den Wettkampfklassen I und II um die zu vergebenden Landestitel. Während in der Wettkampfklasse III homo­gene Gruppen mit drei bis sechs Kämpfern gebildet wurden, kämpf­ten die Athleten der WK I  und II in den DJB Gewichtsklassen.

Nach Abschluss der zweiten Siegerehrung konnten sich alle Judokas noch einmal an dem umfangreichen Buffet stärken, das den ganzen Tag für die Kämpfer kostenlos zur Verfügung gestellt wurde. Die vie­len leckeren Spezialitäten vom Sternekoch Gerd Lanz ließen diese eindrucksvollen Landesmeis­terschaften würdig ausklingen.

Die Trainer der DJK Dülmen, des Anna Katharinen-Stiftes-Karthaus sind mit dem sehr gutem abschneiden mehr als zu Frieden und gratulierten alle Kämpfer zu ihrem großem Erfolg.

Svenja Terite, Michaela Stutz, Carina Niemeyer und Sandra Kock erkämpften sich die Goldmedaille.  Das Überraschungsgeschenk für die vier Judokas ein WM Sportanzug 2017 ließ die vielen Anstrengungen schnell vergessen.

Christine Schickhoff, Lisa Flüchter, Jessica Libuda, Miriam Jokisch, Sandra Schnur, Tobias Weyck und Michael Frey erkämpften sich die Silbermedaille mit teilweise 12 Zwischenwertungen.

Auch Rolf Espendiller, Patrick Höltker, Patrick Müglitz, Jessica Piontek, Allegra Skudlarek und Nadine Terlau erkämpften sich die Bronzemedaille mit guten Kämpfen.

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